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Malteser Pegnitz

Über uns

Die Geschichte des Malteser Hilfsdienst e.V., Gliederung Pegnitz

Michael Herold, ein überzeugter Malteser begann 1990 mit der Ausbildung von Schwesternhelferinnen in Pegnitz. Aus dem Teilnehmerkreis entwickelte sich eine ehrenamtliche Gruppe die sich der Betreuung von Senioren und Kranken widmete.

Bei diesem Dienst wurde den Helferinnen sehr schnell bewusst, dass die Mobilität der Senioren und deren Teilnahme am gesellschaftlichen Leben stark eingeschränkt war. Die Erweiterung des Angebotes um einen Behindertenfahrdienst löste dieses Problem.

Bei der Diözesanversammlung am 12. September 1993 in Pegnitz wurde die Gliederung offiziell gegründet, Michael Herold zum Ortsbeauftragten berufen, und ein mit Spendengeldern finanzierter gebrauchter Ford Transit mit dem kirchlichen Segen in Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug war mit Auffahrschienen und Gurthalterungen ausgestattet, um den Kunden einen sicheren Transport im eigenen oder zur Verfügung gestellten Rollstuhl zu ermöglichen. Die beiden Dienste wurden von den Pegnitzern gut angenommen.

1995 verstarb Herr Herold plötzlich und Frau Evelin Payer übernahm die kommissarische Leitung der Gliederung. Die bis dahin genutzten Räume im Altenheim in Hainbronn erwiesen sich durch das wachsende Fahraufkommen und die Beschäftigung von Fahrern als nicht mehr ausreichend.

Mit großer Freude konnten bei den Feierlichkeiten zum 5-jährigen Bestehen der Gliederung die neuen größeren Diensträume in der Rosengasse 39, Pegnitz ökumenisch eingeweiht werden. Frau Payer wurde bei diesem Festakt zur Ortsbeauftragten berufen. Noch im gleichen Jahr begann sie mit der Breitenausbildung in Erster Hilfe für Führerscheinbewerber und Betriebshelfer.

In den folgenden Jahren entwickelten sich alle Dienste sehr gut und so wurde die Anschaffung von weiteren modern ausgestatteten Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen ebenso notwendig wie die Anstellung von haupt- und nebenberuflichem Personal sowie Zivildienstleistenden.

Die Platzprobleme in den inzwischen zu klein gewordenen Räumen und die Parkplatzsituation konnten 2005 durch den Umzug in größere Räume im Mühlweg 17, Pegnitz gelöst werden. Die neue Dienststelle befindet sich seitdem im Gebäude des Betreuten Wohnens des SeniVita Seniorenhauses St. Elisabeth.

Mit dem Besuchs- und Begleitungsdienst und dem Malteser Café wurden 2007 zwei neue ehrenamtlich geprägte Dienste ins Leben gerufen, die sich steigender Beliebtheit erfreuen.

Nach dem Ablauf ihrer Berufung im Jahr 2010 legte Evelin Payer ihr Amt als Ortsbeauftragte der Dienststelle Pegnitz aus gesundheitlichen Gründen nieder und wurde nach dem jährlich stattfindenden Gottesdienst in einem Festakt verabschiedet.

Bis zur Berufung eines neuen Ortsbeauftragten wird die Dienststelle durch den Führungskreis und mit Unterstützung durch die Diözesanleitung geführt.

Malteser finden neue Heimat

Malteser finden neue Heimat im Herzen von Herz Jesu Pegnitz. „Für uns Malteser ist es wirklich ein Glücksfall!“, die stellvertretende Diözesanleiterin der Malteser im Erzbistum Bamberg Monika von Detten strahlt und freut sich mit den Pegnitzer Maltesern über die neue Dienststelle im Pfarrhaus der Katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu in Pegnitz. Im Erdgeschoss des Pfarrhauses in der Pfarrer-Dr.-Vogl-Straße haben die Malteser nun alle Dienste und Angebote räumlich vereint. Im Pfarrhaus war die Wohnung des Kaplans frei und würde wohl auch nicht mehr in absehbarer Zeit von einem Priester wieder bezogen werden können. Nach einigen Gesprächen in verschieden Gremien und mit der Diözesanleitung der Malteser war es dann soweit: das Projekt Malteser Dienststelle in Herz Jesu konnte starten: Im Erdgeschoss begannen nun die Vorbereitungen für den Umzug der Malteser Dienststelle. Neben einem Büro, von dem aus der Fahrdienst koordiniert wird, konnte auch ein Besprechungsraum für die ehrenamtlichen Helfer eingerichtet werden. Hier trifft sich jetzt das Team des neuen Dienstes „Mobiler Einkaufwagen“, sowie die Führungskräfte zu ihrem Monatstreffen oder die Fahrer des Fahrdienstes zu Dienstbesprechungen. Jetzt konnte die neue Dienststelle feierlich durch Pfarrer Peter Klamt eingeweiht werden. Rund 50 Gäste folgten der Einladung der Malteser nach der Vorabendmesse und freuten sich mit den Maltesern über die neuen Räume im Pfarrzentrum Herz Jesu. Bürgermeister Uwe Raab stellte die Bedeutung der Malteser für Pegnitz in seinem Grußwort heraus: „Bei der ersten Tour des mobilen Einkaufswagen war ich dabei und es war so schön zu sehen, wie die Zuwendung der Malteser ein Strahlen in die Augen unserer Senioren gebracht hat“, so der Bürgermeister. Von Detten sprach den Pegnitzer Maltesern einen herzlichen Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz aus. Für von Detten ist die Verbindung einer Pfarrgemeinde und einer Malteser Dienststelle eine große Chance und ein Geschenk. Zum ersten Mal im Bistum ist eine Malteser Gliederung so eng mit einer Pfarrei verbunden. Hieraus können sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben. Der Dienst der Malteser steht seit über 900 Jahren unter dem Leitsatz „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“. Eine lebendige Beziehung zwischen Pfarrgemeinde und einem caritativ tägigem kirchlichen Verband bietet eine große Chance, den gemeinsamen Auftrag mit Leben zu füllen. Ausführliche Informationen über die Malteser in Pegnitz können von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Telefon Nummer (09241) 50 49 abgerufen werden.

 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE04370601201201203127  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7